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 | Quintessence- Le Fleau de ton existence |
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Ich tue mich bei der Besprechung zum Schwarzmetall immer ein wenig schwer. So suchte ich in den unendlichen Weiten des WWW und fand folgende Beschreibung:Einen Hang zu originellen Namen kann man Quintessence kaum vorwerfen. Occulta hiess die Truppe mal, und der Wechsel zum kaum weniger unoriginellen Quintessence wirkt selbst auf wohlwollende Beobachter wie der Tausch von Regen und Traufe. Doch wie man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll, so taugt auch eine wenig beneidenswerte Wahl des Bandnamens höchstens zu ein paar flapsigen einführenden Bemerkungen. Bemerkungen, die sofort irrelevant werden, wenn man "Le Fléau De Ton Existence" auflegt und sofort von der Musik angesprungen wird. Die Franzosen frönen einer furiosen Interpretation von Black Metal, die man aufgrund ihrer Rasanz und Melodie eigentlich in Richtung Schweden einordnen müsste. Vergleichen würde ich die Jungs dennoch lieber mit ein paar ausgewählten Landsleuten. Das Crystalium-Debüt kommt mir etwa in den Sinn, ebenso Sael oder mit etwas Fantasie eine keyboardfreie Prügelversion von "Les Blessures De l'Âme" (eine Schande übrigens, dass die Band danach nur noch Müll rausgebracht hat). Französisch ist eben in meinen Ohren nach wie vor eine vorzügliche BM-Sprache und verleiht der Musik eine Menge Charakter. Doch auch wenn meine sprachlichen Vorlieben Quintessence sicher helfen, hat die Truppe natürlich deutlich mehr zu bieten. Was mich vor allem beeindruckt, ist die Souveränität der Band. Prügeln ist nämlich eine Kunstform, die immer dann am besten ihre Wirkung entfalten kann, wenn sie sich nicht nach Arbeit anhört. Ein "So nicht!"-Beispiel auf diesem Gebiet ist für mich die schwer verdauliche "Panzerdivision", die schlicht nach Schweiss und Tränen klingt, nach unmotivierter Maloche, nach Rückzugsgefecht - und eben nicht nach euphorischem Sturmangriff. Quintessence dagegen klingen genau so: Auf sie mit Gebrüll! Im Prinzip könnte - ja müsste - man den Franzosen Einförmigkeit vorwerfen, denn "Le Fléau De Ton Existence" steht tatsächlich für Dauerfeuer mit nur sehr wenigen Verschnaufpausen. Dazu gibt es allerdings immer wieder dezent-schöne Melodien irgendwo zwischen Melancholie und Heldenpathos. Und ausserdem ist das Geschrote der Truppe in seiner Unbeschwertheit und Variabilität schlicht elektrisierend. Deshalb bleibt mir nichts Anderes übrig, als Euch dringend ans Herz zu legen, die letzten Exemplare der CD noch irgendwo aufzuspüren, bevor ein anderer schneller ist. Die Letzten, nein, die Letzten beissen nicht die Hunde; die Letzten müssen Marduk hören." Der Autor dieser Zeilen heisst Erik und ich entnahm die Besprechung der myrrthronth Heimatseite. ich hoffe man sieht mir diesen Diebstahl nach :-)
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